So verliert man nur als Tabellenletzter

Veröffentlicht: Sonntag, 05. Mai 2013 Geschrieben von Rolf Steffens

So verliert man Spiele eigentlich nur, wenn man ganz unten steht. Vor allem nutzt man wegen mangelndem Selbstvertrauen seine Chancen  nicht und zum anderen kommen dann auch noch unglückliche Schiedsrichterentscheidungen dazu. So gab es einen Elfmeter (36.) gegen die Gäste, bei dem nicht einmal die gastgebende Mannschaft ein elfmeterreifes Foul gesehen hatte und bei dem letztlich entscheidenden 2:0 ging dem Torerfolg ein Rempler gegen Torhüter Zacher voraus, der daraufhin den Ball hatte fallen lassen.

Grün-Weiß Dahlenwarslenben I.  -  Concordia Rogätz I. 2:0 (1:0)

Sonst verlief das Spiel weitestgehend ausgeglichen, vielleicht hatten die Gäste vor der Pause sogar leichte Vorteile. Nachdem die Gastgeber in den ersten zwanzig Minuten ihre Chancen nicht  nutzen konnten, setzte Jakubzyk zum Solo durch die Mitte an (28.), wurde dabei von einem Dahlenwarsleber Abwehrspieler behindert, doch der Schiri. ließ weiterspielen, wahrscheinlich auch, weil er sonst auf Elfmeter hätte entscheiden müssen. Nur eine Minute später ein Alleingang von Becker, der nach innen zog, aber sein Schuss landete direkt beim Torwart, der kaum Mühe hatte. Kurz vor dem Pausenpfiff eine Großchance für die Gastgeber, die nach einer Rechtsflanke frei zum Schuss kamen, Zacher reagierte großartig und den Nach-schuss rettete Kreuseler auf der Linie.

Nach Wiederanpfiff eine Möglichkeit der Gastgeber, doch die Flanke fand keinen Abnehmer in der Spielfeldmitte (49.) und die SVC-Abwehr bereinigte die Situation. Wenig später (52.) ein Angriff der Gäste und Schuss von Wesemann, der geblockt wurde, Wesemann blieb aber im Ballbesitz, spielte auf Kuske, der aus spitzem Winkel am Torhüter scheiterte. Die Gäste setzen nach und nur eine Minute später ein gefährlicher Schuss von Wesemann, der aber knapp am Tor vorbei ging. Fast im Gegenzug die Grün-Weißen mit Konter, Kern hatte das Abseits aufgehoben, doch die Möglichkeit wurde zu schwach ausgespielt. Mit einem eher kuriosen Tor gelang dem Gastgeber die Vorentscheidung (64.). Zacher kam aus dem Tor heraus und hatte den Ball bereits aufgenommen, wurde dann aber vom Gegenspieler Kaufmann heftig attackiert, verlor dabei den Ball, Schiri. ließ aber weiterspielen und Max Tietz nutzte seine Chance und köpfte ein. Bedauerlich war zudem noch, dass im Vorfeld dieser Situation eine klare Abseitsstellung vom Assi. nicht angezeigt wurde. Dieses Tor raubte den Gästen endgültig den Glauben an einen Erfolg und war noch einmal ein Konter der Platzherren gefährlich (70.),doch ging dieser Schuss am langen Pfosten vorbei.

Schiedsrichter Heiko Schulze (Eichenbarleben) hatte sicherlich nicht seinen besten Tag erwischt, doch das größere Problem ging von seinem Assistenten aus.

Dahlenwarsleben:  Michael Schmidt – Martin Schmidt, F. Huß, P. Huß, Wuckelt, Vogler, Beißert (88. Werner), Wischeropp, Lessow (88. Mucke), Tietz (81. G./R.), Kaufmann.

Rogätz:  Zacher -. Gloede, Kreusaeler, Wesemann, F. Braumann (76. Henicke), Bethge, Jakubzyk, Kuske (66. Gronkowski), Kern, Zausig, Becker.

Tore:  1:0 Lessow (35. EM), 2:0 Tietz (64.).

Schiedsrichgter:  Heiko Schulze (Eichernbarleben) – Klaus Stock, Jerry Bommert.

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