Aus Schmuddelecke wird ein wahres Schmuckstück

Von Burkhard Steffen (Volksstimme Ausgabe 02.12.2013)

Rogätzer nehmen die neue Elbe-Ohre-Sporthalle und ihr Gemeindezentrum in Besitz 

Rogätz Bürgermeister Wolfgang Großmann hat in der Nacht zum Sonntag nur wenig geschlafen. Das war die Nacht vor einem lang ersehnten, erregenden, unvergesslichen und für Rogätz denkwürdigen Tag“, betonte das Dorfober haupt. Fast fünf Jahre hatte es gedauert, bis aus der einstigen Schmuddelecke im Schatten des Klutturmes ein wahres Schmuckkästchen entstanden ist.

Fördermittel vom Land  und von der Europäischen Union   „Noch nie wurde in Rogätz soviel Geld für ein Projekt ausgegeben“, erinnerte Wolfgang Großmann an die rund 3,7 Millionen Euro, die der Bau der Sporthalle sowie der Um- und Ausbau des ehemaligen MTS-Gebäudes zu einem Gemeindezentrum gekostet haben. 

Unterstützt wurden die Rogätzer dabei vom Land Sachsen-Anhalt, das 560 000 Euro Fördermittel beisteuerte. „Dafür ist die wohl schönste Sportanlage in Sachsen-Anhalt entstanden“, schwärmte auch Innenminister Holger Stahlknecht (CDU), der es sich nicht nehmen ließ, zur Einweihung zu gratulieren.    Weitere 350 000 Euro kamen aus dem Leader-Programm der Europäischen Union. Deshalb wurde Erika Tholotowsky, Leiterin der Lokalen Aktionsgruppe „Colbitz-Letzlinger Heide“, besonders herzlich begrüßt.

Den feierlichen Festakt zur Einweihung der Elbe-Ohre-Halle - den Namen hatten die Schüler der Rogätzer Grundschule vorgeschlagen - eröffnete klanggewaltig die Rogätzer Drumline. Elisabeth Engelbrecht, Ratsfrau und stellvertretende Bürgermeisterin, moderierte die Eröffnungsveranstaltung. Auch sie war überwältigt von dem schmucken Bauwerk, „das die Rogätzer heute mit Freude und Stolz in Besitz nehmen können“. Ein besonderes Lob richtete sie an die Adresse von Bürgermeister Wolfgang Großmann, der sehr viel Herzblut investiert hat und fast täglich auf der Baustelle zu finden war. Zu den Gästen zählten auch die beiden Architekten Hubertus Trompeter und Christian Münster. „Beeindruckend waren für uns die kurzen Entscheidungswege und die große Entscheidungsfreudigkeit in der Gemeinde und im Bauamt“, lobte Hubertus Münster. Er erinnerte auch an die angedachten Alternativen, beispielsweise das historische Werkstattgebäude abzureißen oder die Sporthalle auf dem Sportplatz zu bauen. Backsteinbau und moderne Sporthalle ergänzen sich   Der Gemeinderat entschied sich für die jetzt realisierte Variante. Harmonisch ergänzen sich der alte Backsteinbau und die moderne Sporthalle.

 

Beides wertet das Gebäudeensemble rings um den Marktplatz mit Klutturm, Kirche, Kindergarten und „Tintenfass“ noch deutlich auf. Nach dem feierlichen Scherenschnitt begann eine schwungvolle Gala, die die „Rogätzer Elbspatzen“, die Mädchen und Jungen aus der Grundschule „Werner Moritz“ sowie die Mitglieder der beiden Sportvereine Concordia und Kanu mit viel Einsatz gestalteten. Einziger Wermutstropfen ist die Tatsache, dass sich für die Gastronomie und die Bowlingbahn im Gemeindezentrum noch kein Betreiber gefunden hat.

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