FSV Barleben II – SV Concordia Rogätz 5:3 n.E. (0:0)
Im dritten Pflichtspiel der jungen Saison trennte sich der SV Concordia Rogätz zum dritten Mal Unentschieden. Da es sich beim Gastspiel bei der Zweitvertretung des FSV Barleben jedoch um ein Pokalspiel handelte, musste die Entscheidung vom Elfmeterpunkt her. Und diese fiel zu Ungunsten der Concorden aus.
Da die Barleber eine Klasse tiefer als der SVC angesiedelt sind, gingen die Schwarz-Weißen als Favorit in das Duell der Pokal-Hauptrunde. Allerdings machten es die Gastgeber auf Ihrem engen Kunstrasen von Beginn an ordentlich, sodass kein Klassenunterschied zu erkennen war. Beide Teams konnten zunächst eine Aluminiumtreffer verbuchen. Angus Niemann setzte eine Flanke auf die Latte und Jannik Reckin jagte einen Freistoß an selbige. Zum Ende der ersten Halbzeit spielte Simon Trojahn für die Rogätzer einen Querpass vor das Tor, der Abschluss von Luca Henicke wurde jedoch von Alexander Freke auf der Linie geklärt. Und auch nach dem Seitenwechsel gehörte dem Kreisoberligisten die größte Möglichkeit. Luca Henicke umkurvte FSV-Schlussmann Maddox Franke, verfehlte aber das leere Tor.
So ging es vor den, laut Stadionsprecher 30 Barleber und 42 Gästefans, in die Verlängerung. Dort scheiterte der eingewechselte Matthes Steffen nach einer tollen Einzelaktion am Schlussmann der Gastgeber. Bereits in der regulären Spielzeit wurde den Concorden ein Treffer von Jannes Kelb wegen einer zweifelhaften Abseitsposition aberkannt. Und auch in der Verlängerung rückten die Unparteiischen unfreiwillig in den Vordergrund. Jannes Kelb führte einen Einwurf schnell aus und der Ball landete bei Luca Henicke. Dieser setzte sich gegen die Barleber Defensive durch und schlenzte den Ball sehenswert in die Maschen. Die Rot-Weißen protestierten jedoch, weil sie sich durch den Pfiff zum Einwurf verunsichert fühlten. Auf Anraten des Assistenten nahm der Hauptschiedsrichter den Treffer dann fälschlicherweise wieder zurück. Dieser hatte die Situation nämlich vollkommen richtig bewertet. Kurz vor dem Ende rettete Julius Hunold dann noch mit einer starken Parade gegen Angus Niemann.
Damit stand es nach 120 Minuten torlos 0:0 und das Elfmeterschießen musste die Entscheidung bringen. In diesem trafen alle fünf Schützen des FSV. Auf Seiten der Rogätzer scheiterte Kapitän Moritz Schlüter jedoch an Maddox Franke, weshalb die Gastgeber den Einzug in das Achtelfinale feiern konnten.
Barleben: Maddox Franke, Marvin Haupthoff (82. Felix Wettig), Jannis Sonntag, Angus Niemann, Erik-Lukas Koch, Jow Werny (53. Jerome Drohms), Brian Raschauer (65. Dustin Mai), Alexander Freke, Jason Hohlfeld (65. Jannik Lampe), Pierre Falk, Erik Christian (46. Bruno Kratzke)
Rogätz: Julius Hunold, Finn Kuske, Luca Henicke, Nils Kuske, Yannick Rosien, Felix Röscher (62. Max Dieckmann), Jannik Reckin, Jannes Kelb (105. Marlon Chlasta), Gustaf Albrecht, Moritz Schlüter, Simon Trojahn (76. Matthes Steffen)
Tore: 1:0 Alexander Freke, 2:0 Bruno Kratzke, 2:1 Jannik Reckin, 3:1 Pierre Falk, 3:2 Luca Henicke, 4:2 Dustin Mai, 4:3 Max Dieckmann 5:3 Felix Wettig
Schiedsrichter: Leonard Grebe, Jens Braunschweig, Klaus Stock
Zuschauer: 77













